Rintzner
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Befreien Sie 1 Million Pixel aus ihrer virtuellen Sklaverei!  Jedes Pixel wird nur 1 x verkauft und nur 1 x gemalt:  1 Million Pixel werden 4.840 handsigniert Gemälde!
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01. Ist diese Seite ein Scherz oder warum willst Du 1 Million Pixel „befreien“ und malen?
Nein, nein, es ist KEIN Scherz! „Ein Pixel zu befreien“ ist natürlich nicht wörtlich zu nehmen: indem ich versuche, diese 1 Million Pixel zu verkaufen und anschließend von Hand zu malen, möchte ich vielmehr zeigen, dass täglich tausende Informationen auf uns einprasseln, deren Wirkung wir oft gar nicht mehr bewusst wahrnehmen. Meist geschieht diese „Beeinflussung“ durch die Bildschirme unserer audiovisuellen Medien. Auf diesen Bildschirmen wird – technisch bedingt – Information in Pixeln dargestellt: in Form von guten Nachrichten, schlechten Nachrichten, unnützen Nachrichten, usw. ... Pixel nun aus diesem Kontext zu „befreien“, in beliebigen Motiven anzuordnen und in ein neues Umfeld (Ihre Wohnzimmerwand) zu verfrachten, wo sie „neutral“ sind, also völlig Ihrer Funktion (der Information) beraubt, lässt uns beim Betrachten dieser jetzt „Sinn-losen“ Pixel den Umgang mit unseren Medien kritisch überdenken. Und das „befreit“ letztendlich nicht die Pixel sondern ein Stück weit uns selbst.

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02. Was soll das und wie kommt man auf eine solche Idee?
Nun, ausschlaggebend war tatsächlich The Million Dollar Hompage von Alex Tew und die fast schon aberwitzige Tatsache, dass Werbekunden – also Firmen, die dort Mini-Werbebanner gekauft haben – tatsächlich mehr Erfolg haben als auf herkömmlichen Websites: diese Pixel werden wirklich öfter angeklickt als anderswo. Genial! Respekt, Alex Tew! Der perfekte Hype! Nicht etwa der Inhalt des Angebotes (wie zum Beispiel im TV ein spannender Fernsehkrimi) lässt den Zuschauer eher beiläufig Werbung wahrnehmen – vielmehr wird die Werbung selber zum Kult! Und das in diesem – mit Verlaub – wirklich hässlichen ”Logo-Friedhof“ auf der Million Dollar Homepage. Wahnsinn! Hauptsache „neu“ und schon guckt jeder hin ... Und da ich mich in meiner Arbeit schon lange mit menschlichen Wahrnehmungsprozessen und Medienkonsum auseinandersetze, versuchte ich diesem Phänomen einen Kontrapunkt zu setzen: Nicht der Kunde gibt mir seine Pixel – nein, er bekommt meine (bei Tew muss er hingegen beim „Kauf“ seine Pixel noch selber mitbringen ... Bei mir gibt's keinen gesteigerten Geschäftserfolg – bei mit gibt's ein konkretes Bild. Per Post ins Haus ... Meine Pixel kann er anfassen, einrahmen, aufhängen, täglich anschauen (auch ohne Computer), weiter verschenken, usw ... Wo liegt nun mehr Nutzen? ...

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03. Wer bist Du?
Ich bin 35 Jahre alt, wohne in München und bin Künstler und Designer. Kunst, vorrangig Malerei, mache ich schon seit ich 16 bin. Ich hab anfangs jahrelang Graffiti gesprüht und war die letzten 15 Jahre als Art-Director in der Werbung und beim Fernsehen. Daher wohl auch mein Hang zur Medienkritik (auch wenn, oder vielleicht gerade weil mich Medien nach wie vor faszinieren) ... Die letzten Jahre leitete ich selbst eine eigene kleine Design-Agentur in München mit bis zu 12 festen Mitarbeitern in Spitzenzeiten. Wir spezialisierten uns auf Corporate Publishing, also das Erstellen von Kundenzeitschriften, sowie Corporate Design (gesamte Firmen-Erscheinungsbilder mit Logo, Briefpapier, etc ...) und das erstellen von Internet-Konzepten inklusive deren grafische Umsetzung im Webdesign ... Mehr über mein aktuelles Kunstschaffen der letzten 3 Jahre entnehmen Sie meiner Website www.Rintzner.de ...

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04. Ist ein gemaltes Pixelbild richtige Kunst oder nur ein netter Gag?
Hm, da ich Künstler bin und behaupte, dass diese Aktion eine Kunst-Aktion ist, wird es wohl Kunst sein. Ob es „gute“ oder „schlechte“ Kunst ist, überlasse ich den Kritikern. Aber eins steht fest: jedes gemalte Pixelbild ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Kunstprojektes. Wie übrigens Sie als Käufer auch. Denn das Bild wird schließlich erst auf Ihre Bestellung hin gemalt. Also braucht diese Kunst-Aktion Sie als jemanden der in „Aktion“ tritt. Sonst gibt es das Bild erst gar nicht ... Ach ja, und wer sagt denn, dass Kunst nicht auch ein Gag sein kann. Kunst kann und darf – zum Erreichen ihrer Ziele – ruhig auch Spaß machen und zum Schmunzeln anregen. Das Leben (gerade das, welches uns die täglichen Medien-Berichterstattung präsentiert) ist schließlich schon ernst genug.

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05. Malst Du alle Pixel-Bilder alleine?
Ich versuche so viele Pixelbilder wie möglich völlig alleine zu malen. Gerade zu Beginn der Aktion, zumal weder die noch dünne Budget-Decke fremde Hilfe zulässt noch der anfänglich geringere Auftragsbestand dies notwendig macht. Und schließlich macht es mir ja auch jede Menge Spaß! Sollten sich allerdings die Bestellungen derart häufen, dass ich die 10-tägige Produktionszeit bis zum Versand nicht einhalten könnte, werden mir Assistenten helfen und mit Teilarbeiten zur Hand gehen: das Büttenpapier schlitzen, Leinwände grundieren, das Pixelraster aufziehen, die Pixel auszählen, anzeichnen, die Farben vorbereiten und natürlich den ganzen Verwaltungskram nicht zu vergessen ... Aufgrund der doch immer wieder gleichen Produktionsabläufe lässt sich diese Arbeit ganz im Sinne klassischer Arbeitsteilung in verschiedene Einzelschritte zerlegen und unter mehreren Zuarbeitern aufteilen ... Also: Möglichst schnell bestellen, denn das „kocht“ der Chef noch persönlich ;-)

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06. Wann und wie bekomme ich mein Bild geliefert?
Nach Bestellung und Zahlungseingang wird unverzüglich mit der Produktion begonnen. Innerhalb der nächsten 10 Tage wird dann die Arbeit verpackt, versandfertig gemacht und letztlich von einem Logistik-Dienstleister auf den Weg in ihr neues Zuhause gebracht. Wie lange es letztlich dauert, bis alles bei Ihnen „überm Sofa hängt“ richtet sich nach der dem Zielort. Der Versand innerhalb Deutschlands geht in nur wenigen Tagen über die Bühne. Hingegen kann es schon mal ein paar Wochen dauern, bis so eine Sendung per normaler Seefracht (im Kaufpreis schon enthalten - daher für Sie günstiger) in Übersee angelangt ist. Ich habe ganz bewusst auf die Möglichkeit der Express-Lieferung oder Overnight-Zustellung verzichtet, um die Kosten, gerade der kleinen Arbeiten, nicht unverhältnismäßig in die Höhe zu treiben.

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07. Wie kamst Du auf die Motive und was bedeuten sie?
Die 484 verschiedenen Motive in jeweils 10 unterschiedlichen Farbgebungen muten zum Teil vielleicht belanglos, dekorativ, ganz nett, ganz frech, ganz dings, ganz bums an ... von banal über süß bis provokant ... Wie hängt das alles zusammen? Wo ist da der rote Faden? Wo ist überhaupt die Kunst? ... Sucht man Sinn und Aussage des einzelnen Basis-Motivs und betrachtet man dieses NICHT im Gesamtkontext, wird das einzelne Bild durch seine vermeintliche Banalität und Austauschbarkeit zunächst als „Kunstwerk“ hinterfragt. Und das ist gut so! Genau da liegt meine Absicht: Kaufen Sie sich einen coolen Totenkopf, Ihrem/r Liebsten ein Herz-Bild, schmücken Sie Wohnzimmer oder Arbeitsplatz mit Pfeil, Handy-Icon, Schachbrettmuster & Co ... Egal welches Motiv Sie wählen – aus der künstlerischen Sicht dieser Aktion ist es garantiert ein Volltreffen! Die erste Wirkung auf den unvorbereiteten Betrachter – genau dieses „Hä, was soll das?“ – soll ihn schließlich provozieren ... Die Austauschbarkeit der uns aus den Medien dauerhaft entgegen strömenden Flut an Bildern – schöne Bilder, hässliche Bilder, sinnlose, langweilige, was auch immer für Bilder – ist es, die sich in diesem von unserer täglichen Umgebung und unserer täglichen Berieselung durch die Medien geprägten Gesamtkunstwerk wieder findet. Und genau wie im TV gilt: Anschalten und durchzappen denn irgendwo ist für jeden was dabei! ... Ich bin der Programmdirektor dieser Kunst-Aktion und die Devise lautet: Action-affines Family-Infotainment als Vollprogramm im Nischenmarkt der Fun-Sport-Karrieristen ...

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08. Braucht man wirklich 1 Million Dollar um 4.840 Bilder zu malen?
Tja, ich hoffe jedenfalls, dass ich nicht mehr Geld benötige oder das ganze Projekt so lange dauert, dass ich letztlich „drauf zahle“ ... Bei dieser Gesamtzahl an Einzelbildern errechnet sich ein Durchschnittspreis von etwas unter 207,- US-Dollar (ca. 171,- Euro) pro Bild. Rechnet man Vorbereitungszeit, Pressearbeit, das Risiko, also die Tatsache, dass man währenddessen nicht anderswo Geld verdienen kann, Material, Assistenten-Lohn, Verpackung, Versand, Ateliermiete, Erstellung und Unterhalt der Homepage und die unzähligen Verwaltungsschritte, die an jeder einzelnen Bestellung hängen, zusammen, kommt man schon mal auf eine hübsche Summe. Geht man dann auch noch davon aus, dass man ja selbst auch noch was „verdienen“ will für den eigenen Lebensunterhalt wie privates Wohnen, Essen, Bekleidung, einen kleinen Urlaub und auch mal ein Bierchen in der Kneipe ums Eck, erschein einem plötzlich 171,- Euro für ein Produkt an dem Vertrieb, Produktion, Administration und Versandlogistik hängt gar nicht mehr so viel ... Oder anders betrachtet: Gehen Sie mal in eine Galerie und versuchen Sie ein individuelles Einzelstück, ein originales Unikat – das ist nämlich jedes der 4.48o Bilder – zu erstehen ... Oder gehen Sie in einen dieser „Design“-Shops für vermeintlich coolen Einrichtungsbedarf in unseren teureren Einkaufsstraßen: ... Ich bin gespannt, was Sie da finden ... Ach ja, diese Berechnung geht natürlich nur auf, wenn auch die großen Bilder für 10.000,- Dollar gekauft werden. Die meisten, kleinen Bilder kosten ja nur 100,- Dollar, also 83,- Euro. Und das deckt noch nicht den Aufwand.

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09. Ist das Pixel-Malen Dein Haupt-Job oder womit verdienst Du sonst noch Dein Geld?
Ich verspüre den Ruf der Pixel schon seit den frühesten Tagen meiner Kindheit ... Ein kleiner Scherz! Ich arbeite nach wie vor neben meiner Kunst noch als freier Art-Director im Bereich der Werbung. Teils für kleine und mittelständische Unternehmen, teils für riesige Konzerne und Markenartikler, teils als „Zulieferer“ für andere Agenturen – dort dann fest eingebunden in deren Teams. Nach zwei recht erfolgreichen Ausstellungen Ende 2005 in München und zur FRIEZE ART FAIR in London nimmt jedoch die Kunst immer mehr Zeit in Anspruch ... Was bei mir natürlich nicht gerade auf Unbehagen stößt. Das Verhältnis zwischen total freiem Kunstschaffen und Auftragsarbeiten in der Werbung befindet sich bei mir jedoch momentan in einem sehr inspirierenden Gleichgewicht ...

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10. Warum sollte ich ein Pixel-Bild kaufen?
Ein paar mögliche Gründe wären: Weil Sie Mitleid mit den armen kleinen Pixeln haben. Weil Sie schon immer mal Pixelsammler werden wollten. Weil die Idee verrückt genug ist. Weil Sie auch dabei sein wollen. Weil die Aktion einzigartig ist. Weil die Dinger preiswert sind. Weil Sie voraussichtlich im Wert steigen werden. Weil Sie neuerdings auf eckige Pixel stehen, da Sie die Schnauze voll haben von Lichtensteins runden Rasterpunkten. Weil es hoffentlich bald keine mehr geben wird. Weil Sie sich unsterblich in das Foto rechts oben auf dieser Seite verliebt haben. Weil Sie all Ihren Freunden erzählen wollen, dass Sie jetzt Kunstmäzen sind und wissen, dass Sie von mir auch schon nach dem Kauf eines meiner kleineren 100-Dollar-Bilder die offizielle Erlaubnis bekommen, dies zu tun. Weil Sie eigentlich Alex Tews letzte 1.000 Pixel kaufen, Ihnen aber eBay-Auktion grundsätzlich zu nervenaufreibend sind. Weil Sie Orthopäde sind, Ihre Praxis ebenfalls in München liegt und Sie nun hoffen, dass ich zur Behandlung meiner zwangsläufigen Sehnenscheidenentzündung nach dem Malen von 4.840 Bildern mich von Ihnen als einem meiner treuesten Sammler behandeln lasse ...

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11. Warum kann ich keine einzelnen Pixel kaufen?
Pixel kann man nicht einzeln kaufen, da erstens der Verwaltungsaufwand zu hoch ist und ein 1-Pixel-Bild somit (letztlich für Sie) zu teuer wäre. Zweitens kann man auf einer Fläche kleiner als 10 x 10 Pixel kaum ein vernünftiges Muster, Icon oder Motiv darstellen. Und Pixel aus den bestehenden Motiven einzeln zu verkaufen wäre den Käufern gegenüber ungerecht, die bei der hier geltenden Jedes-Pixel-wird-nur-1-x-verkauft-Regel schließlich die restlichen Motive erwerben müssten, bei denen an manchen Stellen weiße Flecken wären, da Pixel fehlen ...

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12. Warum verkaufst Du als Deutscher die Pixel in US-Dollars?
Zunächst beziehe ich mich ja in dieser Arbeit auf die Million Dollar Homepage. In diesem Sinne eben auch weil ich die Dinger übers Inter-net verkaufe und das eben Inter-national ist und der Dollar die wohl „Internationalste“ Währung ist: die meisten Menschen können wohl am einfachsten von Ihrer jeweiligen Landeswährung in den Dollar umrechnen, wenn Sie nicht eh schon gewohnt sind aus meist beruflichen Gründen in US-Dollar zu rechnen ... Außerdem suche ich gerade noch einen Galeristen in New York, den ich hoffe somit eher ansprechen zu können ;-) ...

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13. Hast Du nicht Angst vor Nachahmern?
Wie heißt es so schön: Die Kopie ehrt den Meister ... Aber mal im Ernst: Glauben Sie wirklich, nur weil jeder halbschlaue Programmierer seit Ende August 2005 der Meinung ist, auch eine „Million Dollar Homepage“ à la Alex Tew aufsetzen zu müssen, um plötzlich ohne Arbeit über Nacht zum großen Geld zu gelangen, macht sich irgend ein Mensch die Mühe, so etwas wie meine Homepage aufzusetzen, um danach dann dazu „verdammt“ zu sein knapp 5.000 Bilder händisch malen zu müssen??? ... Ich glaube, so bekloppt bin nur ich!

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14. Befreist Du auch andere Pixel, von anderen Webseiten?
Ich weiß jetzt nicht, was andere Website-Betreiber dazu sagen würden, wenn Teile ihrer Internet-Seiten plötzlich abgedunkelt erscheinen und sie via Mouse-over den Namen des heldenhaften Pixel-Befreiers erspähen könnten. Aber wenn Sie unbedingt ein Foto Ihrer Schwiegermutter gepixelt haben möchten, schicken Sie es mir – da kann man sicher drüber reden ...

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15. Wie lange ist diese Internet-Seite online?
Da diese Seite ein nicht ganz kleines Projekt meines Kunstschaffens und somit Teil meines künstlerischen Gesamt-Werks ist, macht es wohl keinen Sinn diese Seite „vom Netz“ zu nehmen, oder sie nur noch überteuert in Museumsshops auf CD gebrannt zu verkaufen. Oder Moment mal, vielleicht doch ... Und schon wieder ein kleiner Scherz ;-) ... Nein, ich habe vor, jedes einzelne Pixel dieser Seite zu malen! Und sollte mir das gelingen, sind wir ALLE – also ich, der ich sie gemalt hab und auch Sie, die Sie mich dabei tatkräftig unterstützt haben sooooo mächtig stolz auf diese ach so verrückte und einzigartige Kunst-Aktion, dass ich den Teufel tun werde, das Ding abzuklemmen. Versprochen!

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www.onemillionhandmadepixels.com www.rintzner.de